Unsere Geschichte

Was wäre, wenn alle in einem Raum ihre Gedanken laut aussprechen könnten — und wir sofort mit der kollektiven Intelligenz des Publikums arbeiten könnten?

Lustigerweise tauchte diese Frage erstmals in einer Sprachnachricht auf — ungewöhnlich, denn Michael Schieben verschickt fast nie Voice Notes!

Damals bereiteten Michael und Rönke von der Heide gemeinsam einen Workshop vor. Wieder einmal standen sie vor der Herausforderung, die viele Veranstalter nur zu gut kennen: viele Menschen, wenig Zeit — und der Wunsch nach echter Beteiligung statt symbolischer Interaktion.

  • Wie bezieht man alle sinnvoll ein?
  • Wie schafft man Reflexion statt nur Reaktion?
  • Und wie verwandelt man viele Stimmen in etwas Wertvolles für den ganzen Raum?

Irgendwo zwischen Workshop-Vorbereitung und dieser unerwarteten Sprachnachricht wurde die Idee für Take-Aw.ai geboren.

Wenige Wochen später fand der Workshop statt — und mit ihm der erste Prototyp!

Alle holten ihre Smartphones heraus, scannten einen QR-Code, und sofort öffnete sich ein Browser-Fenster. Keine App. Kein Login. Nur eine einfache Einladung zum „laut Denken“.

Die Teilnehmenden konnten ihre Gedanken per Sprache vollständig DSGVO-konform teilen — und Sekunden später erschienen die kollektiven Erkenntnisse live auf dem Bildschirm für alle im Raum.

Nach der Session sagten viele: „Danke für den Workshop!“ Noch häufiger aber fragten sie: „Was war das für ein Tool?“

Die Reaktion war unmittelbar:

  • Das ist einfach genial.
  • Warum hat es das nicht schon früher gegeben?
  • Ein echter Game-Changer für Beteiligung.

Also haben wir weitergebaut.

Was als Lösung für unsere eigenen Probleme begann, wurde schnell größer. Wir iterierten den Prototyp, testeten ihn in echten Räumen mit echten Menschen — und nur Wochen später konnten wir ihn anderen Veranstaltern für ihre Konferenzen, Workshops und Meetings anbieten.

Unser erster öffentlicher Launch — die Weltpremiere — fand in Hamburg auf der LEATCon Exhibition statt, und sozusagen im Februar 2026 wurde Take-Aw.ai offiziell gegründet.

Unser Messestand zog Aufmerksamkeit auf sich und zog Besucher an. Wir waren ständig in Gesprächen und sammelten neue Kontakte. Damals verwalteten wir Anfragen und Kundenkontakte noch in einem sehr langen Excel-Sheet.

Was uns schnell vorangebracht hat, war die Kombination zweier sehr unterschiedlicher, aber zutiefst komplementärer Hintergründe:

Rönke von der Heide

Rönke arbeitete jahrelang im Eventmanagement, in der Moderation und in der Unternehmenskommunikation. Immer wieder beobachtete er dasselbe Muster: Organisationen investieren enorme Energie in großartige Inhalte — Keynotes, Panels, Breakouts, Strategiemeetings —

vergessen aber oft, einen Moment der Integration für das Publikum selbst zu schaffen. Einen Moment, in dem Menschen verarbeiten, reflektieren, beitragen und sich gehört fühlen können.

Michael Schieben

Michael vereint etwas ebenso Seltenes: ein solides technisches Fundament mit einem tiefen Verständnis menschlicher Interaktion. Er lernte Programmieren als Handwerk, lange bevor AI-Hype-Zyklen begannen, und entwickelte parallel ein starkes Design-Verständnis sowie jahrelange Erfahrung in Team-Facilitation und Workshop-Prozessen.

Diese Kombination prägte Take-Aw.ai von Anfang an — nicht als „Tech-Spielzeug“, sondern als menschenzentriertes Beteiligungstool.

Heute nutzen wiederkehrende Kundinnen und Kunden Take-Aw.ai bei Konferenzen, Workshops, Leadership-Formaten und Innovations-Events.

Was als einfache Abschlussfrage begann — „Was sind eure Take-Aways?“ — ist zu einer flexiblen Plattform geworden: mit anpassbaren Outputs, gebrandeten Erlebnissen, maßgeschneiderten Interaktionsformaten und vollständig individuellen Lösungen für Organisationen.

Und wir fangen gerade erst an.

Wir sehen wachsende Nachfrage aus dem Bildungssektor, von Facilitatorinnen und Moderatorinnen, von Organisationen, die neue Formen kollektiver Reflexion erkunden, sowie von Unternehmen, die mit besserer Meeting-Kultur experimentieren.

Denn ehrlich gesagt:

einige der teuersten Stillen Momente der Welt passieren am Ende von Meetings.

Menschen verlassen Räume mit Gedanken, Ideen, Fragen und Perspektiven, die nie sichtbar werden.

Take-Aw.ai ändert das.

Es verwandelt gesprochene Gedanken in gemeinsames Verständnis.

Es macht kollektive Intelligenz zu einem sichtbaren, sozialen Erlebnis.

Und es hilft, dass Ideen wirklich haften bleiben!

Oder wie wir sagen:

Laut denken. Haften lassen.

Jetzt, im Juni 2026, fragen wir uns: Wo können wir diese Zukunft als Nächstes gemeinsam gestalten? Wir freuen uns auf das, was vor uns liegt!